Solidaritätsfonds gegen Staatsschulden

17. August 2011

Bei der enormen Höhe der Staatsschulden mancher Staaten sind Einsparungen und Steuererhöhungen nicht der richtige Ansatz zur Bewältigung der Krise, auch wenn sie kurzfristig die Finanzmärkte beruhigen. Sie verringern Konsum und Beschäftigung und bremsen das Wirtschaftswachstum, eine wichtige Voraussetzung zur langfristigen Konsolidierung des Staatshaushalts. Die erzielten Einsparungen verpuffen aufgrund der enormen Höhe der Schulden bereits bei geringen Zinserhöhungen wirkungslos. Bereits eine Zinserhöhung von 2% kostet z. B. Italien jährlich fast 40 Mrd. Euro – die schmerzhaften Einschnitte und Opfer der Sparpakete bereichern nur die Finanzinvestoren.

Hier können Sie die Auswirkungen auf die Staatsschulden berechnen

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Umkehrkypothek (Reverse Mortgage)

29. Oktober 2010

Wer sein Erspartes in eine Wohnung oder ein Eigenheim investiert hat, kann sich über eine gute Geldanlage viel Lebensqualität freuen.

Mit dem Rentenalter aber muss oft ein empfindlicher Einkommensverlust verkraftet werden. Manchmal bleibt als Ausweg der nur Verkauf der Wohnung oder des Eigenheims.

Eine Alternative ist „Verrentung“ der Immobilie. In Europa ist die Leibrente vor allem unter Privaten verbreitet. Als Leibrente werden beispielsweise Immobilien bereits zu Lebzeiten an die Kinder ĂĽbertragen. Grundsätzlich handelt es sich um den Verkauf der Immobilie, der Kaufpreis in Raten normalerweise bis zum Ableben einer oder mehrerer BegĂĽnstigter bezahlt. Oft wird vereinbart, dass der Verkäufer die Immobilie weiterhin nutzen kann. Mehr zur Leibrente erfahren Sie hier …

Aus den USA kommt die Umkehrhypothek (reverse mortgage). Nach dem Prinzip einer umgekehrten Hypothek wird eine Rente ausgezahlt, die am Ende der Laufzeit endfällig in einem Betrag zurĂĽckzuerstatten ist. Es handelt sich also um ein Darlehen mit dem Unterschied, dass der Darlehensbetrag als laufende Rente ausbezahlt wird und der gesamte Betrag am Ende der Laufzeit zurĂĽckzuzahlen ist. Die Immobilie dient lediglich als Sicherheit. Je nach Vereinbarung ist das Darlehen nach einer bestimmten Frist, bei Umzug in ein Pflegeheim oder nach dem Tod des Kreditnehmers fällig. Die Kreditnehmer bleiben EigentĂĽmer der Immobilie und können darĂĽber verfĂĽgen. Die RĂĽckzahlung kann durch den Kreditnehmer, die Erben oder durch den Verkauf der Immobilie erfolgen. Allfällige ĂśberschĂĽsse aus der Verwertung des Hauses erhalten natĂĽrlich die Erben. Weiterlesen »

Leibrente

22. Oktober 2010

Viele Menschen haben ihr Leben lang hart gearbeitet und das Ersparte in eine Wohnung oder ein Eigenheim investiert. Die Immobilie ist eine gute Geldanlage und bietet gleichzeitig Lebensqualität. Im Rentenalter muss oft ein empfindlicher Einkommensverlust hingenommen werden. Eine deutliche Verbesserung der finanziellen Lage könnte der Verkauf der Immobilie bringen, die Lebensqualität der eigenen vier Wände soll erhalten bleiben.

Eine Möglichkeit dazu ist die „Immobilienverrentung“. Dabei wird eine Immobilie verkauft und der Gegenwert in Form einer Rente ausbezahlt. Weiterlesen »

Immobilienverrentung

22. Oktober 2010

Unter Immobilienverrentung versteht man allgemein den Verkauf einer Immobilie gegen eine zeitlich begrenzte oder lebenslange Rente. Weiterlesen »

Das Girokonto

18. September 2010

Girokonto ist ein Sammelbegriff fĂĽr Kontokorrentkredite, Dispositionskredite Tagesgeldkonten, Gehaltskonten usw. Das Besondere an Girokonten ist, dass das Konto, je nach Ein- und Ausgängen sowohl einen positiven wie auch einen negativen Saldo ausweisen kann. Der Saldo kann also vom „Haben“ ins „Soll“ und umgekehrt drehen (ital. girare, daher Girokonto) Informationen zur Bezeichnung von „Soll“ und „Haben“ erhalten Sie hier. Weiterlesen »

Tageberechnung und Kapitalisierung

02. September 2010

Zinsen sind das Entgeld fĂĽr die Ăśberlassung von Geld- oder Sachwerten fĂĽr einen bestimmten Zeitraum. Wie aber wird der Zeitraum berechnet, wie viele Tage hat ein Jahr oder der Monat Februar? Wann werden die Zinsen gezahlt? Was bedeutet Zinseszinsen? Weiterlesen »

Sparen – Rente

26. August 2010

Warum sollte ich privat Vorsorgen? Wieviel muss ich sparen, um im Alter finanziell abgesichert zu sein? Mit welchen Tools kann ich meinen persönlichen Sparplan berechnen?

“Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!” Dieses alte Sprichwort ist heute wieder hoch aktuell. Nach dem Ende der Erwerbstätigkeit wird fĂĽr viele das verfĂĽgbare Einkommen stark sinken, in nicht wenigen Fällen bis auf das Existenzminimum. Die staatliche Rente wird aus heutiger Sicht sehr bescheiden ausfallen, ob das System in der heutigen Form aufrechterhalten werden kann, ist fraglich. Das liegt an der Form des Rentensystems und der  demographischen Entwicklung. Das staatliche Rentensystem ist nämlich ein Umlagesystem, d.h., die von den Erwerbstätigen bezahlten Beiträge werden sofort an die aktuellen Rentner ausgezahlt. Da den westlichen Industriestaaten  werden immer weniger Kinder geboren werden, während die Lebenserwartung weiter steigt, mĂĽssen immer weniger Erwerbstätige fĂĽr immer mehr Renten aufkommen. Weiterlesen »

Die effektiven Zinsen beim Darlehen

28. Juli 2010

Wieviel zahlen Sie wirklich?

Der Zinssatz nach der Preisangabeverordnung PnaV als Vergleichsgrundlage

Die Preisangabenverordnung (PAngV) ist eine deutsche Verbraucherschutzverordnung.  Für Darlehen wird unter anderem die explizite Angabe des effentivem Jahreszinssatzes vorgeschrieben. Dieser soll vor allem dazu dienen, unterschiedliche Angebote vergleichbar zu machen.

Was ist der effektive Jahreszinssatz? Der effektive Jahreszinssatz ist  der Zinssatz ist das prozentuelle Verhältnis der jährlichen Kosten zur Auszahlungssumme von Krediten. Da sich Kosten oder Zinssatz im Laufe der Zeit ändern können, wäre die Bezeichnung “anfänglicher jährlicher effektiver Jahreszinssatz” genauer.

Im Unterschied zum nominalen Jahrteszinssatz berücksichtigt der effektive Jahreszinssatz die effektiven Kosten, also beispielsweise auch Versicherungen, Eröffnungsprovisionen usw. sowie die Verzinsungsperiode.

Die Zinsstaffel

17. Juni 2009

Mit der Zinsstaffel werden Girokonten wie Kontokorrentkredite, Dispo-Krediten Tagesgeld, Gehaltskonten usw. Das Besondere an Girokonten ist, dass auf dem Konto jederzeit Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden können und dass das Konto sowohl einen positiven wie auch einen negativen Saldo ausweisen kann. Der Saldo kann also vom „Haben“ ins „Soll“ und umgekehrt drehen (ital. girare, daher Girokonto) Weiterlesen »